Schüler

Das erste Handy – mit voller Kostenkontrolle

Für Eltern und Schüler – welcher Tarif zum ersten Smartphone passt, wie Kostenfallen vermieden werden und welche Schutzeinstellungen sinnvoll sind.

Aktualisiert am 6 Min. Lesezeit

Das erste eigene Smartphone ist ein großer Schritt. Damit es nicht teuer wird und sich trotzdem gut anfühlt, helfen ein paar einfache Grundregeln.

Welcher Tarif passt?

Prepaid ist für den Einstieg fast immer die beste Wahl. Es kann nur das Guthaben verbraucht werden, das vorher aufgeladen wurde. Unerwartete Rechnungen gibt es nicht.

Einige Anbieter bieten zusätzlich Kinder- oder Familienoptionen mit eigenen Kostengrenzen an. Bei Laufzeitverträgen kann man oft eine Kostenobergrenze einrichten lassen.

Wie viel Datenvolumen ist sinnvoll?

Zu Hause und in der Schule gibt es meist WLAN. Unterwegs reichen für Messenger, Musik und ein bisschen Social Media oft wenige Gigabyte pro Monat. Wer viel Videos unterwegs schaut, braucht deutlich mehr. Unser Datenvolumen-Rechner hilft beim Abschätzen.

Wer schließt den Vertrag ab?

Unter 18 Jahren kann man einen Laufzeitvertrag nur mit Zustimmung der Eltern abschließen. In der Praxis schließen Eltern den Vertrag meist selbst ab und geben die SIM an ihr Kind weiter. Auch Prepaid-Karten müssen mit einem Ausweis registriert werden – das übernehmen ebenfalls oft die Eltern.

Diese Einstellungen gehören aufs erste Handy

  • Drittanbietersperre: Verhindert, dass über die Handyrechnung Abos oder Dienste fremder Firmen abgerechnet werden. Einrichten lässt sich die Sperre kostenlos beim Mobilfunkanbieter – oft direkt im Kundenkonto.
  • Kauf in App-Stores absichern: Käufe nur mit Passwort oder Freigabe durch die Eltern erlauben.
  • Bildschirmzeit/Jugendschutz: iOS (Bildschirmzeit) und Android (Google Family Link) bieten eingebaute Funktionen für Altersfreigaben und Nutzungszeiten.
  • Roaming-Hinweise: In der EU gilt „Roam like at Home“. Bei Klassenfahrten außerhalb der EU (z. B. Schweiz) kann es teuer werden – dort mobile Daten am besten ausschalten.

Gesprächsstoff statt Kontrolle

Technische Sperren helfen, ersetzen aber kein Gespräch: Was passiert mit Fotos in Gruppenchats? Was tun bei unangenehmen Nachrichten? Wie viel Handyzeit ist okay? Gemeinsam festgelegte Regeln funktionieren meistens besser als heimliche Kontrolle.

Mehr Infos für Schülerinnen und Schüler findest du auf unserer Seite für Schüler.

Stand: Oktober 2026, Angaben ohne Gewähr.